Aktuelles

12. Juli 2010

 Still-Leben A40 am 18. Juli: Aktion Menschenstadt ist dabei!

Es soll ein Fest der Superlative werden, das die Welt zum Staunen bringt: Am Sonntag, 18. Juli, verwandeln 20.000 Tische und 40.000 Bänke die eigens für diesen Zweck gesperrte Autobahn A40 von 11 bis 17 Uhr in die längste Tafel der Welt. Mitten im Revier entsteht auf diese Weise ein Ort der Begegnung, der Kultur und der Kommunikation für alle Menschen. Zum Kulturhauptstadtfest „Still-Leben Ruhrschnellweg“ werden rund eine Millionen Besucher erwartet! Auch die Kirchen beteiligen sich: In Essen hat ein ökumenischer Vorbereitungskreis die zur Verfügung stehenden hundertfünfzig Tische auf Essener Stadtgebiet abwechselnd an über sechzig Evangelische und Katholische Gemeinden und Einrichtungen vergeben. Verbindendes Element sind mit einem Kirchturmhahn bedruckte gelbe Ballons, die rund vier Meter über den Kirchentischen schweben. Auch die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen, ist dabei: Unter der Überschrift „Summer in the City“ richten die Mitarbeitenden eine Oase auf der Autobahn ein. Zum Angebot zählen fruchtige Erfrischungsgetränke, Musik und Spiele unter Palmen, ein Platz zum Ausruhen, ein Live-Auftritt der Trommelgruppe „Rendezvous des Tambours“ und ein „ganz ungewöhnliches Gästebuch“ (Abfahrt Huttrop; Block 46; Kilometer 61,0; Tische 4 bis 6).

02. Juli 2010

 Begleiterinnen und Begleiter für Ferienfreizeiten gesucht

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen, in den Sommerferien viele Reisen für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderungen bzw. integrative Freizeiten. Dafür werden noch einige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht. Wer sich für diese Aufgabe interessiert, sollte etwa zwischen 16 und 65 Jahren alt sein, die Bereitschaft zur Teamarbeit, Kontaktfreudigkeit und Offenheit mitbringen und keine Scheu vor pflegerischen Tätigkeiten haben, heißt es dazu. Gestellt werden ein Vor- und Nachbereitungsseminar, natürlich entstehen den Begleitern keine Kosten für die Teilnahme an der Freizeit und eine geringe Aufwandsentschädigung wird auch gezahlt. Für Studierende ist auf Nachfrage auch eine Anerkennung als Praktikum möglich. Interessierte melden sich bei Eva Drolshagen, Telefon 22 05-121, eva.drolshagen@evkirche-essen.de.

01. Juli 2010

 Tagung "Wir in unserer Stadt!"

„Wir in unserer Stadt! Leben mit Handicap – ohne Einschränkung!?“ lautet der Titel für eine Fachtagung, die die Aktion Menschenstadt des Kirchenkreises Essen, das Diakoniewerk und die Volkshochschule am Donnerstag und Freitag, 9. und 10. September, in den Räumen der VHS am Burgplatz veranstalten. Schirmherr ist Essens Oberbürgermeister Reinhard Paß. Ab sofort können sich Interessierte anmelden.   Die zweitägige Bildungsveranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfindet, richtet sich an Essener Bürgerinnen und Bürger mit geistiger bzw. körperlicher Einschränkung; am zweiten Tag sind darüber hinaus auch Fachkräfte aus den Arbeitsfeldern der Arbeit für Menschen mit Handicaps und die weitere interessierte Fachöffentlichkeit eingeladen.

Eine Gruppe von Mitarbeitenden und Nutzern der Aktion Menschenstadt und des Diakoniewerks Essen hat den Ablauf der Tagung gemeinsam vorbereitet. Danach werden die Teilnehmer in zehn Arbeitsgruppen zusammenarbeiten, die die folgenden Themenschwerpunkte haben: „Eine Frage der Ehre? Möglichkeiten ehrenamtlicher Arbeit“; „Wo die Liebe hinfällt – Ich glaube ich liebe Frauen. Ich glaube ich liebe Männer“; „Kunstwerk fertig – und was dann? Ausstellungsmöglichkeiten in unserer Stadt“; „Meine Rechte“ UN-Konvention in Essen gemeinsam umsetzen“; „Eigener Herd ist Goldes Wert – Auf dem Weg zur eigenen Wohnung“; „Wer fragt gewinnt! Wir schreiben eine Zeitung“; „Ich bin jung und schon Rentner! Vorstellungen, Möglichkeiten, Wünsche und Träume“; „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an…! Was mache ich, wenn ich Rentner bin?“; „Ich bin ein Autor! Schreibwerkstatt für Erträumtes und Erlebtes“ sowie „Wie war das damals? Wir betrachten an einem Beispiel, was im Nationalsozialismus in Essen passiert ist“.  

Kooperationspartner sind außer den drei verantwortlichen Veranstaltern Aktion Menschenstadt, Diakoniewerk und Volkshochschule auch das Integrationsmodell Essen, die Heimstatt Engelbert, die Diakonie Hephata und das AWO-Beratungszentrum „Lore-Agnes-Haus“. Anmeldungen für die Fachtagung und die Arbeitsgruppen nimmt ab sofort die Aktion Menschenstadt des Kirchenkreises Essen entgegen; entsprechende Anmeldeformulare können unter Telefon 22 05-124 angefordert werden.

30. Juni 2010

 Geplante Zukunftsschule: Initiativkreis gegründet

Die Evangelische Kirche in Essen hat einen Initiativkreis eingerichtet, der die Gründung einer „Evangelischen Inklusiven Zukunftsschule“ unterstützen soll. Helmut Keus, Assessor des Kirchenkreises, bezeichnete das neue Gremium als wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer modellhaften Schule, in der Schüler mit und ohne Handicap entsprechend der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung gemeinsam mit- und voneinander lernen sollen. Die aktuellen Pläne zum Umbau des Schulwesens in Nordrhein-Westfalen hätten die Verantwortlichen noch einmal in ihrem Vorhaben bestärkt. Zahlreiche Fachvertreter aus den Bereichen Bildung und Erziehung, aus der Elternschaft, aus Kirchengemeinden und der Kreissynode, aus der Wirtschaft und der Bezirksregierung waren zum Gründungstreffen ins Haus der Evangelischen Kirche am Salzmarkt gekommen; über dreißig von ihnen sind dem neuen Initiativkreis mittlerweile beigetreten. Zu Beginn des Treffens hatte Helmut Keus den Weg zur Schulgründung skizziert: Derzeit wird der konkrete Bedarf anhand einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Nach Zustimmung der Kreissynode im Mai 2011 und der anschließenden Genehmigung durch die Bezirksregierung könnte der Unterricht frühestens zum Schuljahr 2012/2013 beginnen.    

Den Plan zur Gründung einer „Evangelischen Inklusiven Zukunftsschule“ hatte der Kirchenkreis Essen erstmals im Februar 2009 öffentlich gemacht; seitdem sorgt das Vorhaben nicht nur in Fachkreisen und in der Politik für Aufsehen. Der Initiativkreis freut sich über weitere Mitglieder; er steht allen Menschen unabhängig ihrer Religionszugehörigkeit oder Konfession offen. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben. Informationen sind im Schulreferat des Kirchenkreises, Telefon 0201 / 22 05-240, erhältlich.

Neues Angebot seit Oktober 2009

 Aktion Menschenstadt bietet "Miniferien" an

„Miniferien“ heißt ein neues Angebot, das die „Aktion Menschenstadt“, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen, gestartet hat: Menschen mit Behinderung soll die Gelegenheit geboten werden, in einer Ferienwohnung in Altenessen ein begleitetes Kurzurlaubswochenende zu verbringen. Die Nachfrage ist hoch: Lange vor dem offiziellen Beginn am 30. Oktober waren fast alle Wochenenden bis zum Jahresende ausgebucht.  

Die Wohnung ist zentral gelegen und wurde neu eingerichtet. Der Kurzurlaub beginnt jeweils am Freitag um 16 Uhr und endet am Sonntag zur selben Zeit. An jedem Wochenende gibt es Platz für vier „Miniurlauber“, die von Mitarbeitenden der Aktion Menschenstadt rund um die Uhr betreut werden. Außer der Übernachtung soll insbesondere Kindern und jungen Erwachsenen die Möglichkeit geboten werden, ihre Freizeit drei Tage lang unabhängig von ihren Familien zu gestalten. „Es gibt Gelegenheit Neues kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und je nach Interessenlage ins Kino, ins Schwimmbad oder in die Disco zu gehen. Aber auch ein Stadtbummel oder das Spielen von Gesellschaftsspielen können verabredet werden“, erklärt Christina Heldt von der Aktion Menschenstadt, die das Miniferienprogramm leitet. Alle Freizeitaktivitäten werden durch erfahrene Mitarbeitende des Behindertenreferates begleitet. „Die Familien der Urlauber können das Wochenende für ihre eigenen Interessen nutzen“, erläutert Heldt weiter.  

Die Kosten für ein Ferienwochenende inklusive der Verpflegung, der Übernachtung im Doppelzimmer und der Ausflüge betragen 225 Euro. Es besteht die Möglichkeit, die Kosten über die Betreuungs- bzw. Verhinderungspflege abzurechnen. Kontakt, Information: Aktion Menschenstadt im Haus der Evangelischen Kirche, Telefon 22 05-189, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr.

November 2009

 Integrative Trommelgruppe erhielt Förderpreis „InTakt 2009“

Die Trommelgruppe „Rendez-vous des Tambours“ der Aktion Menschenstadt aus Essen, in der 25 Menschen mit und ohne Behinderung aller Altersstufen zusammen musizieren, hat den diesjährigen Förderpreis „InTakt“ der mirjam-stiftung erhalten.

Der bundesweit ausgeschriebene Preis, der in diesem Jahr zum sechsten Mal in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund vergeben wurde, zeichnet besonders kreative und beispielgebende integrative Musikprojekte aus. Die mit 3.500 Euro dotierte Auszeichnung wurde am 31. Oktober im Bürgersaal des Dortmunder Rathauses übergeben.

„Rendez-vous des Tambours“ entstand im Jahr 2006 aus einem ursprünglich nur einmalig geplanten musikalischen Kooperationsprojekt heraus. Seitdem hat die Gruppe ihre Zuhörer bei zahlreichen Auftritten – unter anderem bei „Essen.Original“ – begeistert und findet weithin in der Region Beachtung. Das Ensemble, das von Holger Heydt geleitet wird, versteht sich als Spielernetzwerk: Der eigentliche musikalische Lernprozess findet in dezentralen und differenzierten kleinen Gruppen statt, die sich einmal wöchentlich treffen.

Über eine Internet-Plattform können sich die einzelnen Mitglieder austauschen und weitestgehend autonom entscheiden, an welchen Auftritten sie teilnehmen wollen und an welchen nicht. Der Schwerpunkt der Auftritte liegt bei Festivals; das anspruchsvolle Repertoire reicht von erdiger und kraftvoller Percussion bis hin zu feinstofflichen Balafon-Melodien.

Vor einigen Wochen hat die „Aktion Menschenstadt“ des Kirchenkreises Essen, ein Programm der offenen Arbeit für Menschen mit Behinderung, die Trägerschaft des Ensembles übernommen und dessen Arbeit nun auch institutionell auf sichere Beine gestellt.

Infos im Internet auf www.rendez-vous-des-tambours.info

Mai 2009

  Aufsatz von Klaus von Lüpke

In seinem Aufsatz „Unser Zivi – unser Bürger“ hat Pfarrer Klaus von Lüpke erneut auf die Notwendigkeit hingewiesen, eine neue Form des Bürgerdienstes zu entwickeln und zu fördern. Der Initiator des „Essener Bürgerjahrs“ und langjährige Leiter der „Aktion Menschenstadt“ der Evangelischen Kirche in Essen beschreibt in seinem Text, warum das Bürgerjahr nicht nur arbeitspolitisch, sondern auch und vor allem sozialpolitisch sinnvoll ist. Arbeitspolitisch gehe es darum, eine Alternative zur Arbeitslosigkeit und damit auch eine Alternative zu den Hartz IV–Arbeitsgelegenheiten, zu Minijobs und zur Niedriglohnarbeit zu schaffen, erläutert von Lüpke. In sozialpolitischer Hinsicht diene das Bürgerjahr der lebendigen Verbindung und Vernetzung von Profis und ehrenamtlich Tätigen sowie der einzelnen sozialen Aufgabenbereiche mit der gesamten Gesellschaft. Darüber hinaus biete das Bürgerjahr dank der damit verbundenen finanziellen Absicherung eine Chance, menschliche und soziale Ressourcen und Potenziale besser auszuschöpfen. Keineswegs dürfe das Bürgerjahr darzu missbraucht werden, um Missstände wie den knappen Personalschlüssel in vielen Pflegeeinrichtungen zu kaschieren, betonte von Lüpke. Um diese Form der „hauptberuflichen Freiwilligenarbeit“ dauerhaft zu installieren, sei ein zusätzliches, öffentlich finanziertes Förderprogramm nötig: „Die Aufwendungen dafür würden nur vordergründig als Belastung wirken. Aufs Ganze der Volkswirtschaft bezogen würden sie sich auszahlen und im Hinblick auf das Gemeinwohl Gewinn bringen“, so von Lüpke.
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Klaus von Lüpke, Unser Zivi – unser Bürger

Vieles spricht für die Entwicklung eines neuen Bürgerdienstes
Das Bürgerjahr: ein Vorschlag, über den man reden sollte.

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Februar 2009

  Evangelische Kirche in Essen plant
"inklusive Zukunftsschule"

Die Evangelische Kirche in Essen prüft die Errichtung einer „evangelischen inklusiven Zukunftsschule“ für die Sekundarstufen I und II und hat eine Arbeitsgruppe mit der Entwicklung eines entsprechenden Schulkonzeptes beauftragt. Nachdem das Vorhaben innerhalb der Evangelischen Kirche im Rheinland auf großes Interesse stieß und erste Gespräche mit dem Dezernat für Jugend, Bildung und Soziales der Stadt Essen positiv verlaufen sind, nimmt der Plan nun konkrete Züge an. Spätestens im Sommer soll feststehen, ob das Projekt realisiert werden kann. Ein möglicher Standort steht derzeit noch nicht fest. Frühestens starten könnte die Zukunftsschule mit dem 5. Schuljahrgang ab Schuljahr 2010/2011.

Die Gründung einer evangelischen inklusiven Zukunftsschule knüpft an jene „15 Bildungsthesen“ an, die die damals noch drei Essener Kirchenkreise am 8. November 2003 auf einer gemeinsamen Kreissynode beschlossen haben. Auf der Grundlage des evangelischen Menschenbildes will der Kirchenkreis eine Schule schaffen, die „ein gemeinsames Lernen in Verschiedenheit ermöglicht, die besonderen Stärken der Schülerinnen und Schüler individuell fördert, vorbildliche reformpädagogische Ansätze aufgreift, zu mehr Bildungsgerechtigkeit beiträgt und letztlich auch die Verständigung unter den Kulturen und Religionen unterstützt“, erklärt der Arbeitskreis, in dem das Schulreferat und die „Aktion Menschenstadt“ des Kirchenkreises sowie weitere Fachleute und Lehrer vertreten sind.

Ziel sei die Errichtung einer privaten Ersatzschule in kirchlicher Trägerschaft für Mädchen und Jungen der Sekundarstufen I und II – als gebundene, mindestens dreizügige Ganztagsschule, integrativ und inklusiv in allen Klassen und allen Jahrgängen und anschlussfähig für Grundschulen, die den Gemeinsamen Unterricht für Schüler „mit besonderem Förderbedarf“ praktizieren – hier stehen der derzeitigen Nachfrage derzeit nur sehr unzureichende Angebote gegenüber. Die Schule soll zudem einen musisch–künstlerischen Schwerpunkt aufweisen; Religion und Philosophie sollen Pflichtfächer werden.

Mehr Infos dazu finden Sie auf www.kirche-essen.de.

  

Meldungen 2008


 16.11.08 | „Wir in der Stadt! – Möglichkeiten und Grenzen von Teilhabe in Essen“

So lautete die Überschrift für den MitarbeiterInnentag '08 der Aktion Menschenstadt am 16. November. Viele waren gekommen: Viele derjenigen, die ehrenamtlich, hauptamtlich, als Honorarkraft oder im FSJ, im Praktikum, Zivildienst oder Bürgerjahr im Behindertenreferat mitarbeiten und Menschen mit Behinderungen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen partnerschaftlich begleiten, die tätig sind – oder waren – in Ferienfreizeiten, beim FID, in Freizeitgruppen, im Regenbogenhaus, in Kindergarten, Schule, bei Gottesdiensten, in der Konfirmandenarbeit und vielem mehr.  

Mittlerweile steht uns der Hauptvortrag von Doris Rüter zur Verfügung: Ihr findet ihn als hier als PDF–Datei:  Vortrag Doris Rüter (ca. 3,5 MB)

  

04.11.08 | Neues Expertenpapier zur Integration von jungen Menschen mit Autismus

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat ein Expertenpapier zur Förderung insbesondere der schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Autismus herausgegeben. Zu den vier Institutionen, die an der Erstellung der 26-seitigen Arbeitshilfe mitgewirkt haben, gehört neben der Bezirksregierung Köln, dem Autismus Landesverband NRW e.V. und dem LVR auch die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen.
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 29.–31.08.08 | 30 Jahre FID war ein Grund zum Feiern!

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) hat ein Expertenpapier zur Förderung insbesondere der schulischen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Autismus herausgegeben. Zu den vier Institutionen, die an der Erstellung der 26seitigen Arbeitshilfe mitgewirkt haben, gehört neben der Bezirksregierung Köln, dem Autismus Landesverband NRW e.V. und dem LVR auch die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen.
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Ehrenamtspreis der Landeskirche für Gottesdienstgruppe

Die integrative Gottesdienstgruppe der Evangelischen Kirche in Essen ist mit dem erstmals vergebenen Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ausgezeichnet worden. Die Gottesdienstgruppe, die es bereits seit vielen Jahren gibt, ist ein Angebot der „Aktion Menschenstadt“, wie sich das Behindertenreferat des Stadtkirchenverbandes selbst gern bezeichnet. Sie besteht aus insgesamt 30 evangelischen und katholischen Christinnen und Christen mit und ohne Behinderung, die regelmäßig ehrenamtlich Gottesdienste gestalten.
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Evangelische Kirche in Essen gibt Stadtführer mit Freizeit- und Kulturttipps von und für behinderte Menschen heraus

Mitarbeitertag 2005Im Rahmen eines Modellprojektes der „Aktion Menschenstadt“, des Behindertenreferates der Evangelischen Kirche in Essen, hat eine Gruppe von dreißig Menschen mit einer geistigen Behinderung zweieinhalb Jahre lang über 50 Kultur- und Freizeitstätten in Essen und Umgebung besucht und kritisch begutachtet. Ihre dabei gesammelten Erfahrungen haben sie in einen 114-seitigen Stadtführer mit dem Titel „Runter vom Sofa! Rein in die Stadt! Freizeittipps für junge Leute mit und ohne Behinderungen“ veröffentlich, der am 29. November 2007 im Essener „Unperfekthaus“ der vorgestellt wurde. Die Stiftung Wohlfahrtspflege hat das Modellprojekt mit insgesamt 65.000 Euro gefördert. weiter lesen

  

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